Mit großem Teamgeist nach vorne gearbeitet

Zum Finale der Erdinger Alkoholfrei Regionalliga Bayern reiste die zweite Herrenmannschaft des Team Hofmann Personalleasing SSV Forchheim schon fast traditionell zum Mannschaftstriathlon ins oberfränkische Kronach. Auf dem Plan stand wie in den Vorjahren ein zweigeteilter Mannschaftswettkampf, der mit allen Athleten jeder Mannschaft geschlossen absolviert werden musste und maximal ein Athlet pro Team unterwegs verloren werden durfte. Zunächst ging es vormittags über 550 Meter Schwimmen im 50-Meter Becken und anschließendem 2,5 km-Lauf darum, für den nachmittags stattfindenden Bike and Run in Form eines 25 km langen Mannschaftszeitfahren auf dem Rad und einem 2 km langen Lauf, eine möglichst gute Ausgangsposition zu ergattern. Schließlich wurden die Teams am Nachmittag mit den Rückständen vom Vormittag in Form eines Jagdstartes auf die drei Mal zu fahrende Wendepunktstrecke geschickt.

Eine gute Ausgangsposition konnte sich das Team bereits am Morgen beim Swim and Run erarbeiten. Im Wasserschatten von Frank Müller zog die Mannschaft um Wolfgang Gößwein, Christian Seeberger, Steffen Lotter und Simon Christel wie an einer Perlenkette aufgereiht ihre Bahnen im Kronacher Freibad. Nach einem schnellen Wechsel warteten auf das Team auf den 2,5 Laufkilometern sage und schreibe 80 Höhenmeter. Hier machte sich dann der Teamgeist bezahlt, als Simon Christel und Frank Müller bergan als „Anschieber“ fungierten. Der Lohn der Mühen, Platz 5 nach dem Vormittag mit 1:03 Min. Rückstand zur führenden Mannschaft aus Weiden.

Im geringen Abstand zwischen Platz 4 und 7 wartete am Nachmittag dann ein windanfälliger Drei-Runden-Wendepunktkurs (175 Höhenmeter). Hier war es vor allem dem bärenstark aufgelegten Christian Seeberger zu verdanken, dass die Mannschaft auf Platz 4 nach vorne fahren konnte und sogar den Rückstand auf das Führungstrio leicht verkürzen konnte. Allerdings ließen sich die direkten Verfolger auch nicht weiter als 25m (Mindestabstand zwischen den Teams) abschütteln. Doch auch die anderen Teammitglieder trugen dazu bei, dass am Ende ein Schnitt von 42 km/h auf dem Tacho stand. Nach dem Wechsel entbrannte dann ein heißer Kampf um Platz 4 bis 7, bei dem die fünf Athleten beim Kampf um die Positionen alles geben musste. Hinter dem stark laufenden Wolfgang Gößwein unterstützte Simon Christel immer wieder seine Teammitglieder auf den leichten Berganpassagen, so dass die Konkurrenzteams, außer CIS Amberg auf Abstand gehalten werden konnten. Durch eine nachträgliche Disqualifikation der Mannschaft aus Erlangen sprang am Ende sogar Platz 4 heraus, womit sich die Truppe noch einmal um einen weiteren Platz in der Gesamtwertung nach vorne arbeiten konnte.

Tagesergebnisse

Abschlusstabelle