SSV’ler in ganz Deutschland über die halbe Ironmandistanz unterwegs
ITT Triathlon Ferropolis - Challenge Kraichgau
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ITT Triathlon Ferropolis
Am vergangenen hochsommerlichen Wochenende waren gleich sechs Athleten des SSV Forchheim über die halbe Ironmandistanz unterwegs.
Den Anfang machte bereits am Samstag Carsten Wink im Norden Deutschlands beim ITT Triathlon Ferropolis über 1,9 km Schwimmen, 90 flachen Radkilometern und 21,1 km Laufen. Leider wurde ihm beim Schwimmen die Brille heruntergeschlagen, was das Schwimmen in der Folge ziemlich erschwerte. So blieb er mit 39:54 Minuten weit unter seinen Möglichkeiten. Dafür konnte er auf einen perfekten Radpart zurückblicken, bei dem er mit 2:41 Std. einen Schnitt von 33,2 km/h realisieren konnte. Richtig hart wurde es in der großen Hitze bei den vier Laufrunden, die er aber trotzdem ohne Gehpausen in 2:14 Std. hinter sich brachte und nach 5:43 Std. weit unter den anvisierten 6 Stunden bleiben konnte (Gesamt 282., 51.AK)
Challenge Kraichgau
Die mit fast 2.000 Teilnehmern im Ziel größte Veranstaltung und mit zahlreichen internationalen Profis besetzte Veranstaltung fand beim Challenge Kraichgau (1,9 km/90/21,1 km) statt. Etwas ungewiss ging Frank Müller am Rennmorgen nach einer gerade überstandenen Erkältung an den Start, denn noch am Vortag war ein Start ungewiss. Dennoch kam er bereits beim Schwimmen (26:25) sehr gut zurecht und verließ gerade einmal eineinhalb Minuten hinter der großen Profigruppe um den späteren Sieger Norman Stadler den 20,2 Grad warmen Hardtstädter See. Auch auf dem Rad (2:29:28) auf der mit 1.100 Höhenmetern durch das „Land der 1000 Hügel“ äußerst anspruchsvollen Strecke waren seine Kräfte zurückgekehrt. Bei den abschließenden drei Laufrunden (1:24:49 Std.), die abermals etliche Höhenmeter beinhaltete, konnte er dann noch bis auf Rang 27 nach vorne laufen und überquerte nach 4:24:20 Std. als 12. Amateur die Ziellinie.
Mit Müller in der ersten Startgruppe ging Karlheinz Loskarn sechs Wochen vor seinem ersten Langdistanzstart in Roth an den Start. Während das Schwimmen (36:26) und vor allem das Radfahren (2:46:42) bei ihm noch sehr zufrieden stellend verliefen, erschwerte eine noch nicht ganz abgeklungene Erkältung das Laufen zu stark, um den Wettkampf zu beenden. So entschied er sich sicherheitshalber nach 3 km Laufen den Wettkampf zu beenden. Sein Trainingspartner Mario Kühlwein, der sich ebenfalls auf einen Roth-Start vorbereitet, verließ nach 37:35 Minuten voll im Rahmen seines Zeitplanes den Badesee. Auf dem Rad (2:55:52 Std.) wählte er eine etwas vorsichtigere Renneinteilung, um keinen Einbruch zu riskieren, konnte aber dennoch einen Schnitt von fast 31 km/h realisieren. Mit einem nahezu konstanten Tempo ging er dann fast die gesamte Laufstrecke (2:10:07) an, lediglich auf den letzten Kilometern musste er noch einmal Kämpferqualitäten beweisen, da seine Muskulatur doch deutlich ermüdet war. Nach 5:49:32 Std. konnte er als 908. (172. M 35) auf einen gelungenen Wettkampf zurückblicken, lediglich mit dem Laufende haderte er noch etwas.