Forchheimer Quartett beim Rothsee-Triathlon am Start

Am Tag nach dem Altstadtfesttriathlon fand am Sonntag wieder mit knapp 1000 gemeldeten Teilnehmern einer der größten Kurzdistanztriathlons über 1,5 km Schwimmen, 42 km Radfahren und 10 km Laufen am Rothsee statt. Den Sieg holte sich bereits zum dritten Mal in Folge der Australier Chris McCormack in 1:56:45 Std. vor den beiden Rother Erstligaathleten Markus Schönweis (1:57:42 Std.) und Marcus Schattner (1:58:40 Std.).

Wieder gut erholt von den Vortagesstrapazen ging Frank Müller in der ersten von acht Startgruppen mit den besten 50 Männern sowie allen Frauen ins Wasser. Nach 20:55 Minuten war die Auftaktdisziplin für ihn beendet, um sich danach auf den welligen Radkurs aufzumachen. Auch hier lief es für ihn hervorragend, denn nach 1:04:45 Std. war der zweite Split beendet. Allerdings kassierte er bei einem Überholvorgang eine aus seiner Sicht ungerechtfertigte Zeitstrafe, die er in der Wechselzone absitzen musste und ihm fast drei Minuten und damit eine Top-Ten-Plazierung kostete. Mit gehöriger Wut im Bauch spulte er den letzten Abschnitt in 37:31 Minuten herunter und lief als 18. und Dritter der Altersklasse TM 19 in 2:05:50 Std. ins Stadion ein.

In der vierten Startgruppe versuchte Stefan Obenauf, die drei Disziplinen unter 2:30 Std. hinter sich zu bringen. Die Voraussetzung schaffte er dabei schon beim Schwimmen, als er beim Verlassen des Wassers nicht für möglich gehaltene 29:38 Minuten ablas. Sichtlich motiviert davon zeigte er auch auf dem Velo eine ansprechende Leistung und fuhr nach 1:11:26 Std. zum zweiten Wechsel. Dass er auf der Laufstrecke zu den besseren der Zunft gehört, beweisen 42:13 Laufminuten für die anspruchsvolle Strecke. Nach 2:23:17 Std. finishte er unter dem Beifall der Zuschauer als 214. (45. TM 30).

Ihren ersten Triathlon in dieser Saison bestritt Birgit Kurzmann. Etwas Probleme hatte die starke Schwimmerin dabei mit dem einengenden Neoprenanzug und dem offenen Gewässer. Nach 30:47 Minuten durfte sie auf ihre Rennmaschine wechseln, wo es für sie richtig gut lief (1:29:39 Std.). Nicht mehr ganz so frisch war sie dann auf der Laufstrecke, behielt aber stets im Kampf gegen den „inneren Schweinehund“ die Oberhand und überquerte nach 62:43 Minuten per pedes nach 3:03:09 Std. als 762. (30. TW 30) die Ziellinie.

Stets nur knapp hinter ihr absolvierte Constanze Fuchs die drei Disziplinen. Nach einem geringen Rückstand im Schwimmen (33:51 Minuten) und auf dem Rad (1:31:04 Std.) konnte sie beim Laufen (61:31 Minuten) sogar noch über eine Minute gut machen, um sich als 776. (32. TW 30) nach 3:06:26 Std. dem verdienten Kuchenbuffet widmen zu können.

 

   

Constanze Fuchs beim Zieleinlauf