Loos und Schrüfer zeigen Topleistungen beim Rothsee-Triathlon

Mit 879 Finishern konnte am vergangenen Sonntag der Rothsee-Triathlon einmal mehr mit einem der größten Teilnehmerfelder in Deutschland über die Bühne gehen. Fast schon zum Seriensieger wird der Australier Chris McCormack, der nach 1,5 km Schwimmen, 42 km Radfahren und 10 km Laufen nach 1:55:32 Std. bereits das dritte Mal in Folge als Erster die Ziellinie überqueren konnte.

In der ersten Startgruppe der besten 50 Männer sowie allen Frauen warf sich Florian Loos nur einen Tag nach seiner Teilnahme am Forchheimer Altstadtstadtfesttriathlon in die Fluten. Beim Start kam er nach einer Unachtsamkeit nicht so gut weg und hatte dadurch schnell einige Meter Rückstand zur Spitze. In der Folgezeit gelang es ihm dann allerdings sogar zur Spitzengruppe um Chris McCormack aufzuschwimmen. Bereits nach 20:08 Minuten konnte Loos als Siebter mit Kontakt zur Spitze dem Rothsee entsteigen. Durch einen etwas missglückten Wechsel verlor er jedoch schon vor dem Radfahren den Kontakt zu den Vorderleuten, so dass er die 42 km auf dem Velo ziemlich einsam zurücklegen musste. Nach 1:06:07 Std. für die zweite Disziplin und die beiden Wechsel lieferte er auf den abschließenden 10 km per pedes mit 40:10 Minuten einen ordentlichen Lauf ab. Nach 2:06:25 Std. konnte er sich als hervorragender Gesamt-12. über den dritten Platz in der Altersklasse M 25 freuen.

In der zweiten von sieben Startgruppen fand sich Alexander Schrüfer wieder. Um dem Gedränge aus dem Weg zu gehen, ließ er es bei der Auftaktdisziplin eher etwas passiver angehen. In der Folge fand er dann auch nie richtig Kontakt zu einer Schwimmgruppe, die ihm den kraftsparenden Wasserschatten geben konnte. Nach 26:24 Minuten wechselte er dann zu seiner Schokoladendisziplin. Mit zunehmender Dauer auf dem Rad fand er immer besser in den Wettkampf. Etwas ärgerlich war eine unglückliche Zeitstrafe, die er nach einem Überholvorgang eines Konkurrenten kassierte. Unbeirrt davon beendete er den Radpart in der Spitzenzeit von 1:05:35 Std., um danach die zweiminütige Strafe abzusitzen. Mit einem konstanten Lauf von 41:30 Minuten beendete er den Wettkampf nach 2:15:43 Std. als 86.

In der dritten Startgruppe nahm der dritte SSV’ler Stefan Obenauf den Wettkampf in Angriff. Nach 30:18 Minuten bei seiner in seiner schwächsten Disziplin ging es für ihn stetig bergauf. Nach 1:12:46 Std. für den zweiten Abschnitt legte er mit 40:25 Minuten für die abschließende Laufstrecke noch mal ordentlich zu und konnte so noch einige Plätze gut machen, um nach 2:23:29 Std. als 180. sich dem Buffet widmen zu können.