Forchheimer Triathleten mischen in der 2.Bundesliga vorne mit
Liga: Beide Mannschaften des Team Hofmann Personalleasing SSV Forchheim verkaufen sich bestens beim Ligaauftakt in Kronach
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Die erste Herrenmannschaft auf den letzten Laufmetern (v.l.n.r.): Andreas Kalb, Ralf Gärtner, Florian Loos, Bernd HagenZum ersten von vier Ligawettkämpfen ging es dieses Jahr erneut für die beiden Mannschaften des Team Hofmann Personalleasing SSV Forchheim in das oberfränkische Kronach. Auf dem Plan stand wie in den Vorjahren ein zweigeteilter Mannschaftswettkampf, der mit allen Athleten jeder Mannschaft geschlossen absolviert werden musste und maximal ein Athlet pro Team unterwegs verloren werden durfte. Zunächst ging es vormittags über 550 Meter Schwimmen im 50-Meter Becken und anschließendem 2,5 km-Lauf darum, für den nachmittags stattfindenden Bike and Run in Form eines 25 km langen Mannschaftszeitfahren auf dem Rad und einem 2 km langen Lauf, eine möglichst gute Ausgangsposition zu ergattern. Schließlich wurden die Teams am Nachmittag mit den Rückständen vom Vormittag in Form eines Jagdstartes auf die drei Mal zu fahrende Wendepunktstrecke geschickt.
Nach dem erfolgreichen Klassenverbleib in der 2. Bundesliga Süd im Vorjahr wollte die Mannschaft um Florian Loos, Bernd Hagen, Frank Müller, Ralf Gärtner und Andreas Kalb sich mit einem guten Ergebnis gleich zu Beginn der Serie vom Tabellenende entfernen. Nochmals verbessert zu den Vorjahren präsentierte sich die Mannschaft bereits beim morgendlichen Swim and Run. Im Wasserschatten von Andreas Kalb wurden die Bahnen in einem konstant hohen Tempo absolviert, so dass die Zeitnahme außerhalb des Beckens bereits nach 7:49 Minuten passiert wurde. Nach einem nicht ganz optimal verlaufenen Wechsel waren auf den 2 Laufrunden 80 Höhenmeter zu überwinden, so dass es beinahe nur bergab und –auf ging. Mit einer nahezu homogenen Laufleistung (10:23 Min.), bei der Ralf Gärtner am letzten Anstieg sogar noch die Kraft hatte, den nach Verletzung noch mit leichtem Formrückstand angetretenen Frank Müller durch Anschieben zu unterstützen, sprang nach dem Vormittag der sechste Platz (18:12 Min.) heraus. Der Rückstand zum führenden Team aus Darmstadt betrug gerade mal 35 Sekunden, auf Rang 3 fehlten nur 6 Sekunden. Hinter Forchheim tummelten sich weitere fünf Mannschaften im Abstand von 15 Sekunden, was nicht zuletzt ein Beweis für die enorm hohe Leistungsdichte in der zweithöchsten deutschen Triathlonliga ist.
Auf dem windanfälligen Wendepunktradkurs (175 Höhenmeter) waren am Nachmittag dann angesichts der geringen Zeitabstände zwischen den Teams ständige Überholvorgänge zwischen den Mannschaften angesagt. Trotzdem schafften es die Forchheimer, bei denen Frank Müller nach getaner Arbeit im Wind am Ende des Radfahrens ausstieg, bis an die Spitze vorzufahren, mussten aber bereits beim Wechsel zum Laufen wieder zwei Mannschaften passieren lassen. Auch die Teams aus Roth und Riederau hatten am Ende noch etwas mehr zuzulegen, so dass nach 43:06 Min. für den Bike and Run mit Platz 5 das bisher beste Resultat in der 2.Bundesliga zu verbuchen war.
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Die zweite Herrenmannschaft beim Mannschaftszeitfahren (von vorne): Christian Seeberger, Markus Trinkerl, Wolfgang Gößwein, Thomas SchmidtStandortbestimmung hieß das Schlagwort für die zweite Mannschaft nach dem abermaligen Aufstieg in die Regionalliga. Nachdem die Mannen mit den wechselnden Frontschwimmern Christian Seeberger, Thomas Schmidt und dem erst 16-jährigen Nachwuchstalent Simon Christel sowie Markus Trinkerl und Wolfgang Gößwein im Wasser etwas hinter ihren Erwartungen zurück blieben (8:31 Min.), lief es beim Laufen umso besser, so dass nach 10:38 Min. beim Laufen und 19:09 Minuten insgesamt der neunte Platz heraussprang. Am Nachmittag gab es die klare Order, am Hinterrad von Spitzenradfahrer Christian Seeberger so wenig Wind wie möglich zu spüren und Kontakt zu halten. Leider verlor die Mannschaft nach Schaltproblemen am Anfang nicht nur Simon Christel, sondern fiel auch etwas zurück. Das durch die Überholvorgänge etwas unrhytmische Fahren kostete dem ein oder anderen Starter mehr Kraft als gewollt. Nach großem Kampf sicherte sich das Team nach 45:13 Min. am Nachmittag mit Platz 12 dennoch eine sehr ordentliche Platzierung beim Ligaeinstand.
Bereits in zwei Wochen steht für die erste Herrenmannschaften der Sprinttriathlon in Darmstadt auf dem Programm, die zweite Mannschaft muss eine Woche später beim Triathlonwochenende in Kulmbach um wertvolle Punkte kämpfen.