Fünf Forchheimer bei Triathlon-WM der Altersklassen
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Nicht nur die Profi-Athleten waren am Wochenende am Start der Triathlon-WM, sondern auch Tausende Altersklassensportler haben ihre Weltmeister in den jeweiligen Altersklassen gekürt. Teilnehmer aus 72 Nationen gingen an den drei Wettkampftagen an den Start, darunter "Triathlon-Exoten" aus Ländern wie den Cayman-Islands, Tahiti oder Costa Rica. Bei einem Triathlon mitten im Herzen von Hamburg wurden 1,5 km in der Alster geschwommen, 40 km auf einem 2-Runden-Kurs durch Hamburg Rad gefahren sowie abschließend 10 km gelaufen. Ein Erlebnis, dass sich auch ein Quintett des Team Hofmann Personalleasing SSV Forchheim nicht entgehen lassen wollte. Gestartet wurde nach Altersklassen in seperaten Gruppen.
Den Beginn machte um 7:50 Uhr in der Altersklasse 20-24 Wolfgang Förtsch in der 16°C kalten Alster vor den Toren des Hamburger Rathauses. Etwas enttäuschend verlief der Wettkampf für Wolfgang Förtsch, der sich nach einer guten Vorbereitung etwas mehr ausrechnete. Nach ordentlichem Schwimmen (24:39 Min.) und Radfahren (1:03:46 Std.) hatte er sich insbesondere auf der Laufstrecke (1:03:46 Std.) erhofft, so dass er nach 2:13:09 Std. als 68. von 109 Athleten seiner Altersklasse finishte.
Richtig gut lief es für Florian Loos, für den das Highlight bereits am Vortag begann, als er mit seiner Partnerin Cornelia Zumpe auf der Tribüne neben dem Gewinner des Ironman Hawaii 2005, Faris Al Sultan, das Rennen der Profi-Damen verfolgen konnte. Eigentlich standen die Vorzeichen für ihn nicht besonders gut, da er in den Vortagen noch unter geschwollenen Lymphknoten litt, jedoch die Probleme gerade noch rechtzeitig in den Griff bekam. Mit einem hohen Anfangstempo begann er die Auftaktdisziplin im Wasser (21:09 Min.), musste dann aber diesem Tempo doch etwas Tribut zollen und wechselte als 21. seiner Altersklasse aufs Rad, wo er mit 1:00:05 Std. sogar die siebtbeste Zeit erzielen konnte. Mit 38:56 Min. fürs Laufen und 2:06:41 Std. finishte er als 23. von 119 Startern in der M 25-29 und war damit mehr als zufrieden, da er mit solch einem Resultat nicht gerechnet hatte.
Ebenfalls als krönenden Saisonabschluss suchte sich Alfred Schlund die Heim-WM in der Hansestadt aus. Zwar hatte er sich von der Atmosphäre etwas mehr erwartet, war aber dennoch mit dem Saisonausklang sehr zufrieden. Nicht sonderlich wohl fühlte er sich im Wasser, als er nach 33:57 Minuten das kühle Nass knapp vier Minuten hinter seiner persönlichen Vorgabe verließ und sich durch die lange Wechselzone auf den Weg zu seiner Paradedisziplin, dem Radfahren (1:06:52 Std.) machte. Insbesondere auf der zweiten Radrunde fühlte er sich richtig gut, musste beim abschließenden Lauf (47:04 Min.) aber einmal mehr feststellen, dass seine Tempohärte durch das umfangreiche Langdistanztraining der letzten Jahre etwas verloren gegangen ist. Mit seiner Endzeit von 2:36:41 Std. erreichte er den 42. Platz von 79 Startern der Altersklasse M 55-59.
Um 10:00 Uhr startete das Rennen für Cornelia Zumpe in der Altersklasse W 20-24. Infolge einer Mandelentzündung im Spätsommer war sie jedoch noch nicht wieder richtig in Tritt gekommen, so dass der Wettkampf nicht nach ihren eigentlichen Möglichkeiten verlief. Mit Splitzeiten von 23:25 Min., 1:14:14 Std. und 55:51 Min. finishte sie nach 2:42:01 Std. als 71. von 85 Teilnehmerinnen.
Als letzte SSV’lerin ging Nadine Kaiser in der Altersklasse W 25-29 an den Start. Zwar musste sie beim Schwimmen (26:26 Min.) eher ihre Nahkampf- als ihre Schwimmqualitäten in die Wagschale werfen, so dass sie ein paar blaue Flecken und Schrammen als Andenken mit nach Hause nahm, jedoch lief es danach nahezu perfekt. Schon auf dem Rad fühlte sie sich richtig gut und konnte bereits nach 1:11:14 Std. ihre Rad- gegen die Laufschuhe tauschen. Mit 44:20 Min. auf der Laufstrecke absolvierte sie auch die Abschlussdisziplin in einer super Zeit und konnte den Wettkampf nach 2:29:41 Std. als 35. von 87 mit einem Lächeln beenden, da sie zwischenzeitlich erfahren hatte, dass ihr Partner Sebastian Löhnert die Altersklasse M25-29 gewonnen hatte.