Bericht aus der Triathlonabteilung - Juni 2004
Der Bayernliga-Aufstieg ist das Ziel
SSV Forchheim geht optimistisch in die anstehenden Landesliga-Wettkämpfe
Von Frank Müller
Nach drei zweiten Plätzen in den letzten Jahren soll es diese Saison mit dem langersehnten Aufstieg in die Triathlon-Bayernliga endlich klappen. Verstärkt wurde die schlagkräftige Truppe nochmals mit drei Athleten. So wechselten der 30jährige Martin Schulz und Frank Müller (22) vom VFB Forchheim sowie dessen langjähriger Trainingspartner Christian Seeberger (23) zum SSV Forchheim.
Die Entscheidung über den angestrebten Aufstieg fällt in den beiden Liga-Wettkämpfen am 10.Juli in Weissenstadt sowie am 18.Juli in Hof. Dass die Mannschaft gut vorbereitet an den Start geht, lassen die bisherigen Testergebnisse erkennen. Neben den Topplatzierungen des Quartetts um Mannschaftskapitän Florian Loos, Thomas Schmidt, Christian Seeberger und Frank Müller beim Hilpoltsteiner Duathlon sowie beim BAUR-Triathlon, sorgte auch der radstarke Martin Schulz beim italienischen Radmarathon "Nove Colli" über 205km und 3800 Höhenmeter nach 7:45 Std. mit dem 901.Platz in einem hochkarrätigen 10.000 Teilnehmer starken Feld für ein erstes Ausrufezeichen. Der erste Triathlontest dieses Jahr des zweifachen Ironman Schulz wird die am Sonntag in Ulm stattfindende Bayerische Polizeimeisterschaft über die olympische Distanz (1,5km Schwimmen/40km Radfahren/10km Laufen) sein.
Der wohl stärkste Athlet in der ausgeglichenen Mannschaft, Christopher Schmitt stellte seine Klasse bereits Ende März im Anschluss an das gemeinsame zweiwöchige Trainingslager auf Mallorca als Gesamtfünfter des vom SSV Forchheim veranstalteten Swim&Run unter Beweis. Nach seinem ersten Mountainbike-Marathon im Spessart ist der erste Auftritt von ihm im Dreikampf beim Forchheimer Altstadtfesttriathlon geplant.
Eher bei den Laufveranstaltungen an der Startlinie fand man im Frühjahr Andreas Kalb. Neben einem Halbmarathon in hervorragenden 1:23 Std., womit er nur knapp hinter der von Thomas Schmidt aufgestellten Marke von 1:20 Std. beim Halbmarathon in Kempten zurückblieb, finishte er beim Hanse-Marathon in Hamburg in 03:17:41.
Gut über den Winter gekommen ist auch Abteilungsleiter Wolfgang Gößwein, der neben seiner ersten Teilnahme über die olympische Triathlondistanz in Gemünden, seine Bestzeit über die Laufdistanz 10.000m auf 35:28 Min. verbessern konnte. Hinzu kam am vergangen Sonntag beim Aurachtallauf in Herzogenaurach der Sieg im Hobbylauf über 4,4km in 15:53 Minuten.
Vor den Liga-Wettkämpfen stehen für den Großteil der SSV'ler am Samstag der Forchheimer Altstadtfesttriathlon sowie für Christian Seeberger und Frank Müller zusätzlich am Sonntag der Rothsee-Triathlon und ein Staffelstart über 3,8km Schwimmen am 4.Juli beim Quelle Challenge Roth an. Gespannt darf man auch auf die erste Mitteldistanz (2km Schwimmen/80km Radfahren/20,4km Laufen) von Florian Loos, Christian Seeberger und Frank Müller am 8.August in Erlangen sein.
Doch nicht nur von den Ligaathleten werden die SSV-Farben vertreten. So starteten Martin Knauer und Thomas Weller am 2.Mai beim Nürnberger Marathon, um die Früchte ihres zusammen mit Fritz Limmer geleiteten Lauftrainings der Trainingsgemeinschaft des VFB/SSV Forchheim zu ernten. Für Martin Knauer, der im Vorfeld beim Großenseebacher Halbmarathon nach 1:25 Std. über die Ziellinie lief, blieb die Uhr beim Zieleinlauf des Nürnberger City-Marathons nach 3:18 Std. stehen. Knapp eine halbe Stunde später (3:49 Std.) erreichte der zweite Lauftrainer Thomas Weller das Ziel.
Zum ersten mal über die Triathlonlangdistanz (3,8km Schwimmen/180km Radfahren/42,2km Laufen) wird sich der "Oldie" im Team, Alfred Schlund beim Quelle-Challenge Roth beweisen. Seine ersten olympischen Distanzen bestreitet Thomas Wende dieses Jahr nach dem erfolgreichen Debüt beim Gemündener Drei-Flüsse-Triathlon am 20.Mai, beim Rothsee-Triathlon sowie Erlanger Kurztriathlon.
Für das erwartungsvolle Auftreten ist es dem SSV Forchheim auch in Sachen Sponsoren gelungen, einen Schritt nach vorne zu tun. Lafarge Dachsysteme hat zusätzlich zu ihrem finanziellen Engagement beim Swim&Run für 18 SSV'lerInnen Trikots gesponsort. Die entscheidenden Herren bei Lafarge waren dabei der ehemalige Werksleiter Bostjan Mursak und sein Nachfolger Thomas Üffink Ziel war und ist es, den in unserer Region bekannten Markennamen BRAAS mit dem Namen der Mutterfirma Lafarge in Verbindung zu bringen und bekannt zu machen.
Als weiterer Sponsor konnte mit Schuh Bögelein ein kompetenter Partner in Sachen Laufbekleidung und Laufschuhversorgung gewonnen werden.
Bild vorm Werksgebeude des Hauptsponsors Lafarge-Dachsysteme (von links nach rechts): Martin Schulz, Frank Müller, Christian Seeberger, Martin Knauer, Thomas Weller, Wolfgang Gößwein
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