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Kas – eine Woche Tauchen in der Türkei |
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Kas (gesprochen Kasch, nicht Kaas, wie fränkischer alter Käse) war das Ziel unseres diesjährigen Sommerurlaubs. Angelockt durch einen Bericht in der Zeitschrift „Unterwasser“ und die Erzählungen von Bekannten, die ebenfalls in Kas waren, buchten wir kurz entschlossen eine Woche Türkei Urlaub. |
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Kas ist ein wirklich idyllisches kleines Hafenstädtchen am südwestlichen Ende der Türkei. Obwohl das Städtchen touristisch voll erschlossen ist, hat es sich seinen ursprünglichen Charme erhalten. Neben vielen kleinen und guten Restaurants bietet das Örtchen den Touristen fast ausschließlich kleine Hotels, die mit einfach ausgestatteten und (sehr kleinen) Zimmern für die Bedürfnisse der Urlauber, insbesondere der Taucher, aber völlig ausreichend sind. |
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Besonders überraschend war für uns die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Türken. Kas ist aber nicht nur ein Urlaubsziel für gestresste, erholungssuchende Europäer, sondern auch für die Türken selbst, was den Ort für uns noch attraktiver machte. |
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Nach einigem Suchen stießen wir auf die Tauchschule „Kas-Diving“ (www.kas-diving.com), die wohl älteste und sehr gepflegte CMAS und PADI Tauchschule am Ort.
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Und wir wurden nicht enttäuscht. Die Tauchbasis verfügt über zwei sicherheits- und ausstattungstechnisch sehr gut ausgerüstete Boote. Mit dem größeren von beiden fuhren wir täglich zusammen mit etwa 15 anderen Tauchern (max. hätten 30 Personen Platz gehabt !) zu den wohl „schönsten Tauchplätzen der Türkei“ (wie uns gesagt wurde ;-)). |
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Nach dem Einchecken an der Basis (die auf einem kleinen Hügel liegt), sollten wir unsere Ausrüstung in zwei Plastikkisten packen. Diese wurden vor dem ersten Tauchgang zum Boot gefahren und von den Tauchguides bzw. vom Bootskapitän Mehmet an Bord gebracht. Während wir die wertvollsten Tauchutensilien (Automaten, Lampen, Computer) täglich zweimal vom Hotel zum Boot und zurück schleppten, verblieb der Rest der Ausrüstung die ganze Woche an Bord. Die von uns aufgehängten Anzüge wurden abends vom Kapitän gespült und es kam sogar vor, dass man seine Ausrüstungskiste am nächsten Morgen ordentlicher gepackt vorfand als man sie am Abend vorher zurückgelassen hatte. J
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Auch mit den Flaschen hatten gab es kein großes Geschleppe, denn nach dem Anlagen des Bootes mußte jeder nur seine 1-2 Flaschen mit von Bord nehmen, die er selbst gebraucht hatte, und gleich hinter der „Landungsbrücke“ am Kompressor, der am Hafen direkt angebracht ist, abstellen. Am nächsten Morgen bzw. zum nächsten Tauchgang waren alle Flaschen dann wieder gut gefüllt (min. 200 bar) an Bord.
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Zweimal täglich fuhren wir also zu den Tauchspots, die z.T. erst vor Kurzem wieder für den Tauchsport freigegeben wurden und solch interessante Namen wie Oasis, Canyon, Great Amphores, Mavi Wrack, Cappa Banko (viele Anker), Flying Fish, Üc Caya (Drei Felsen) oder Ücuc Caya (kleiner Felsen) haben.
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Nach einem Check-Dive, in dem wir unser Tauchkönnen unter Beweis stellten, ging es direkt hinein ins Leben unter Wasser.
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| Neben den „handfesten“
Attraktionen, wie
zerbrochene und noch intakte antike Amphoren |
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und Steinanker, |
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betauchten wir auch Steilwände und Canyons.
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Doch eigentlich hatten wir es nicht so sehr auf die Unterwasserlandschaft und die „schon vor Jahrhunderten verloren gegangenen alten Gegenstände“ abgesehen, sondern auf die Unterwasserfauna und -flora. Und hier bekamen wir doch einiges geboten.
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Während die Unterwasserflora „mittelmeertypisch“ ist und hauptsächlich durch niederen Felsbewuchs, Sandflächen und Seegras, aufgelockert durch einige Anemonen, Schwämme und Seescheiden, ins Auge sticht, hatte die Unterwasserfauna doch einiges mehr zu bieten...
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An jedem Tauchspot erblickten wir bereits am Einstieg Schwärme von Meerpfauen, Meerjunkern und Mönchsfischen. Unsere ganze Aufmerksamkeit galt aber vor allem den Großfischen und den seltener gesehenen Meeresbewohnern. Auf den nächsten Bildern werden die meisten von ihnen (die wir aber alle auch selbst entdeckt haben) vorgestellt.
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um einen gab es natürlich die gut sichtbaren großen Fische:
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![]() Muränen und ...
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![]() ... Barrakudas |
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... Zackenbarsche begleiteten uns auf fast jedem unserer Tauchgänge. Besonders beeindruckend waren die großen Bernsteinmakrelen, die uns auf etwa 30 m Tiefe begegneten. |
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Doch auch für die geübten Augen hatte das Mittelmeer rund um Kas einiges zu bieten:
Die noch recht leicht zu entdeckenden
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Roten
Seesterne,
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Einsiedlerkrebse
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und Drachenköpfe
blieben uns nur selten verborgen.
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Schon etwas schwieriger war es dagegen die verschiedenen Nacktschnecken, wie die ... |
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...Leopardenschnecke |
![]() oder die violette Fabellina |
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im Gemenge der Farben unter Wasser auszumachen, da sie oft nur wenige Zentimeter groß sind. (Wir haben sie aber trotzdem entdeckt :-) |
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Insgesamt war es ein sehr schöner Urlaub (nur leider viel zu kurz!), mit vielen Eindrücken unter Wasser und jede Menge Leben über Wasser. Kas ist definitiv eine Reise wert!
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Eure Thomas & Stefanie |
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